Zeit meines Lebens suche ich nach Wegen, um aus meinem körperlich als schmerzhaft empfundenen Gefühl von Enge zu auszubrechen.
Bewegung ist der Gegenpol zu Stagnation.
Die Kunst ist mein Weg aus gesellschaftlichen Konventionen und Restriktionen.
Um das Gefühl von Freiheit und Entwicklung wahrnehmen zu können, bedarf es eines Referenzpunktes. Dazu dienen mir Zustandsbefragungen und Grundannahmen zu Beginn meiner Untersuchungen.
Ich arbeite mit definierten gleichen Rahmenmaßen und Zeiteinheiten, zumeist in stringent angelegten Werkreihen.
Der Entwicklungsprozess innerhalb der Arbeiten und Serien ist dabei ganz entscheidend.
Meine Akte der Befreiung sind minimale Interventionen, die sich immer mit den sinnlichen Qualitäten des Materials oder Mediums, in dem ich arbeite, auseinandersetzen:
Was ist der menschliche Körper? Diese Frage ist der zentrale Ausgangspunkt meiner Forschungen. Daraus entwickle ich die Fragen: Was bewirkt Klang? Wo entsteht Sprache? Was ist eigentlich eine Leinwand und was ist Film?

Sie wünschte sich sieben, 2009/10/ KW 43
Leinwand mit Richelieustickerei aus farbgleichem Nähgarn
aus der kontinuierlich fortlaufenden Werkreihe
Dekonstruktion und Rekonstruktion / Bodies of Work,
bestehend aus derzeit 90 Arbeiten in der Größe 40x40 cm
begonnen im Oktober 2009
(Foto: Dido Baxevanidis)
Wie Tinte auf dem Tischtuch:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,824669,00.html